Der Komfortaufschlag: Was Lieferdienste pro Bestellung wirklich kosten
Liefergebühr 2,99 Euro. Servicepauschale 1,50 Euro. Trinkgeld, weil man sich schlecht fühlt, keines zu geben, 2 Euro. Mindestbestellwert nicht erreicht, also noch ein Getränk für 3 Euro. Aus einem Gericht für 8,50 Euro werden 17,99 Euro.
Das ist keine Kritik an Lieferdiensten. Es ist eine Bestandsaufnahme. Die Frage, die sich daran anschließt: Wenn man das gewusst hätte, hätte man die Bestellung trotzdem aufgegeben? Manchmal ja, manchmal nein. Aber man hätte es gewusst.
Über drei Monate habe ich jeden Beleg aufgehoben. Das Ergebnis war nicht die Gesamtsumme, die überraschend war. Es war die Struktur. Montags nach einem langen Tag. Freitagabend, weil es Freitag war. Mittwochs, weil das Kühlschrankinventar nicht stimmt. Drei verschiedene Muster, drei verschiedene Logiken.